Zum Dahinschmelzen

Schneeflocken: Ein Rezept für Klein und Groß

Ihr könnt nicht mehr auf den ersten Schnee warten? Ihr wollt unbedingt Schneeflocken mit eurer Zunge fangen? Dann habe ich für euch die Lösung: Schneeflocken mal anders. Als ich noch klein war, haben wir zusammen mit der ganzen Familie Weihnachtskekse gebacken. Und genau aus dieser Zeit ist mir ein Rezept besonders in Erinnerung geblieben: Schneeflocken. Es ist so simpel, dass sie jeder unter euch ganz locker alleine hinbekommen wird, deshalb freut euch auf den neuen Gaumengenuss. 

Ihr braucht für rund 75 Schneeflocken:

250g Butter oder Margarine
250g Stärke
100g Mehl
100g Puderzucker
1 Packung Vanillinzucker

Wie schon erwähnt: Das Rezept ist so simpel wie einfach. Deshalb ist der der erste Schritt auch nicht sonderlich kompliziert. Ihr nehmt euch einfach eine große Rührschüssel und fügt alle Zutaten zusammen. Oh ja, kein „Ihr müsst erst dies“ und dann die Zutaten miteinander vermengen, damit ihr dann die anderen dazu geben dürft.

Die Zutaten: Mehl (oben), Stärke (rechts), Puderzucker (links) und 1TL Vanillinaroma (in der Mitte; weil kein Vanillinzucker vorhanden war) und Butter (rechts außen. Foto: Christiane Reinert

 Tipp 1: Nur bei der Butter oder Margarine solltet ihr drauf achten, dass sie  zumindest auf Zimmertemperatur erwärmt ist, ansonsten könnte ihr Probleme  beim Kneten des Teiges bekommen. 

 Tipp 2: Wer nicht auf zu viel Zucker steht, kann beim Vanillinzucker auch  einfach das Mark einer Vanillieschote nehmen – wenn es auch nicht gerade  der größte Zuckerverlust ist. 

Wenn ihr nur ein Handrührgerät zur Hand habt – verzichtet lieber drauf.    Vermengt die Masse lieber mit den Händen, es geht erstens schneller und  zweitens staubt ihr so auch eure Küche nicht voll. Puh, den schlimmsten Teil  habt ihr nun geschafft und müsst den Teig nur noch ein wenig im Kühlschrank  ruhen lassen.

Tipp 3: Wenn ihr Butter benutzt habt, lasst den Teig nicht über Nacht im Kühlschrank. Er wird nur zur hart und ihr müsstet noch länger warten, um den Teig weiter zu bearbeiten.

Nun habt ihr den Teig für eine kleine Weile ruhen lassen und könnt nun weitermachen. Ich selber halte nicht so viel von „Ich roll

Schneekugeln. Foto: Christiane Reinert

meinen Teig in eine Schlange und schneide dann Stückchen davon ab“. Ich bin da eher einfach gestrickt. Denn nun müsst ihr den Teig in kleine Kügelchen formen, damit man sie nachher mit einem Happs auf der Zunge zergehen lassen kann.

Am besten bereitet ihr schon vorher ein Backblech mit Backpapier vor, denn dort könnt ihr eure gerade geformten Kügelchen drauf verfrachten. Um den Schneeflocken noch ein besonders schönes Aussehen zu geben, nehmt ihr eine Gabel und drückt mit ihr ganz leicht auf die Schneeflocken – und schon sind sie fertig.

Tipp 4: Mit Mehl sorgt ihr dafür, dass die Kügelchen nicht an eurer Gabel kleben bleibt.

Okay, ich geb’ es zu. Natürlich müssen die kleinen Schneeflocken noch in den Ofen und dort sachte vor sich hinbacken. Hierbei reicht es vollkommen, wenn ihr den Ofen auf 150 Grad einstellt und sie für etwa 15 Minuten backen lasst.

Das Muster mit einer Gabel einarbeiten. Foto: Christiane Reinert

Tipp 5: Ich backe sie eher nach Gefühl und zudem ist jeder Ofen anders. Deshalb behaltet sie gut im Auge, denn normalerweise sollten sie noch leicht blass bleiben. 

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